Die richtige Therapie für jeden Patienten

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt hat ein einzigartiges Angebot verschiedener Verfahren zur Behandlung von Schilddrüsenknoten. „Wichtig sind ein persönliches Gespräch und eine eingehende Untersuchung, um jedem Patienten eine individuell zugeschnittene Therapie anbieten zu können“, sagt PD Dr. Korkusuz. Neben der seit langem erfolgreich eingesetzten Radiojodbehandlung werden die thermoablativen Verfahren Mikrowellenablation, Radiofrequenzbehandlung und Ultraschalltherapie angeboten. Diese können auch mit der Radiojodtherapie kombiniert werden. Bisher wurden über 80 Patienten mit der Thermoablation in Frankfurt behandelt. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. „Wir freuen uns, dass wir jedem Patienten die optimale Behandlung in Frankfurt anbieten können, auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Chirurgie und der Endokrinologie hier am Klinikum“, betont Prof. Grünwald.

HIFU/Echotherapie

Am Universitätsklinikum Frankfurt wurde die erste Ultraschallbehandlung von Schilddrüsenknoten in Deutschland durchgeführt. Die Wellen beseitigen das betroffene Gewebe unter der Haut, ohne die Haut selbst zu beschädigen.

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Mikrowellenablation

Bei der Mikrowellenablation wird unter lokaler Betäubung eine Sonde durch die Haut geleitete. Die Behandlung bekämpft effektiv gutartige und bösartige Veränderungen der Schilddrüse. Gleichzeitig ist sie sehr sicher und nebenwirkungsarm.

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Radiofrequenzablation

Die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitäts­klinikum hat als erste Klinik überhaupt einen heißen Knoten bei einem Kind mittels Radio­frequenz­ablation durch eine dünne Sonde im Hals behandelt. Drei Wochen nach der erfolgeichen Behandlung waren bei der 15-jährigen Patientin keine Spuren des Eingriffs mehr zu erkennen.

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